Freitag, 23. August 2013

Interessant wars!

Ich bin am Ende angekommen und konnte einige neue Dinge über digitale Kommunikation erfahren und habe sie gleichzeitig anwenden können mithilfe meiner beiden Kommilitoninnen Sina und Sabine

  Außerdem haben sich beide mit ähnlichen Themengebieten beschäftigt wie ich und so konnte ich weiter noch interessante Eindrücke in andere Bereiche erhalten und die Dinge mit den beiden zusammen hinterfragen. 

    Ich bin sehr froh diese Erfahrung machen zu können und aus ihr zu lernen.
   Vielen Dank, Sabine und Sina, für eure Mithilfe meinen Blog voranzubringen und ihn somit zu verbessern. Wir sehen uns bald wieder: in unserer nächsten Webkonferenz!

Mittwoch, 21. August 2013

Fazit: Sind Webkonferenzen die neue Art der Kommunikation innerhalb von Unternehmen?

Ich bin mittlerweile am Ende meiner Recherche und Forschung angekommen und möchte mich nun der schlussfolgernden Frage stellen:

 Sind Webkonferenzen die neue Art der Kommunikation innerhalb von Unternehmen?

   Die modernen Kommunikationskanäle rutschen immer weiter in den Vordergrund und zeigt auf, dass soziale Medien nicht mehr nur für privat Personen von großer Bedeutung sind, sondern, dass auch Agenturen und Unternehmen immer öfter auf diesen Kommunikationskanal zurückgreifen, um ihnen Näher zu sein und vor allem um schneller mit ihnen in Kontakt zu treten. Nur weil die Kommunikation digitalisiert wurde, heißt es nicht, dass sie minder personell ist. 

   Schon Anfang des 19 Jahrhunderts haben die Menschen versucht Technik zu nutzen um schneller miteinander in Kontakt zu treten. Es begann mit Telegraphen über Telefonen und endet im 21 Jahrhundert mit der Webkonferenz. Die Menschen passen sich der neuen Technik an und versuchen möglichst viele Informationen aufzunehmen und zu verabeiten. Doch ist das in der heutigen Zeit nicht mehr möglich. Das Datenvolumen ist gestiegen und die Masse von digitalen Informationen die an millionen von Empfänger gesendet werden kann ein einzelner kaum noch aufnehmen. Daher überfliegt er diese Daten nur, da er weiß wo er sie wiederfinden kann.

   Die Webkonferenzen haben sich immer weiter etabliert, da sie nicht nur Reisekosten sondern auch Zeit sparen und man schnell und spontan mit anderen Projektteilnehmern in Kontakt treten kann. Durch die Webkonferenzen ist es möglich über einen Internetbrowser auf einen virtuellen Konferenzraum zuzugreifen und an der Präsentation teilzunehmen. Ganz egal wo man sich gerade befindet - Vorraussetzung hierfür sind eine funktionierende Internetleitung. 

   Durch die Webkonferenzen, wie ich in dem durchgeführten Interview lernen konnte, ist es sogar möglich Schulungen abhalten zu können, was den Unternehmen den Vorteil bringt, dass sich Angestellte ohne großen Reise- und Zeitaufwand weiterbilden können. (Daraus ziehen nicht nur Unternehmen einen Nutzen sondern auch der Ottonormalverbraucher, da er somit mit einem weitergebildeten Angestellten zu tun hat). Natürlich sollte man die Nachteile der Webkonferenzen auch nicht unterschätzen, was Sabine in ihrem Beitrag sehr gut dargestellt hat. Man darf nicht vergessen, das Inhalte unverschlüsselt  versendet werden und somit für Jedermann einsehbar sind.

  Nach dem ich versucht habe eine passende Kommunikationstheorie auf die digitale Kommiunikation zu applizieren, habe ich festgestellt, dass ich keine geeignete Theorie hierfür gefunden habe. Dadurch, dass die digitale Kommunikation, explizit die Webkommunikation, dank digitaler Hilfsmittel auf meheren Ebenen stattfindet und somit viele Missverständnisse reduziert. Die digitalie Kommunikation macht es möglich Menschen auf große Distanz miteinander zu verbinden und Informationen austauschen zulassen und das auf vielen unterschiedlichen Ebenen.

  Das schnelle und problemlose Kommunizieren auf unterschiedlichen Ebene, wie von Ferdinand de Saussure einmal beschrieben, macht es Unternehmen möglich effizienter und erfolgreicher zu arbeiten, da viele Missverständnisse gar nicht erst auftreten und falls Probleme auftreten, kann man diese, dank Telkos und Webkonferenzen, schnell besprechen und beheben, sodass man die Kosten gering halten kann.

Ich sehe Webkonferenzen somit als eine neue Art der Kommunikation an mit der Unternehmen in Zukunft weiter und mehr kommunizieren.

Dienstag, 20. August 2013

Welche Kommunikationstheorie der Massenkommunikation kann man mit Webkonferenzen in Verbindung bringen?

Ich habe viel hin und her überlegt und recherchiert, welche Kommunikationstheorie man mit der Massenkommunikation der Webkonferenzen in Verbindung bringen kann beziehungsweise welche man auf diese applizieren kann.

Anders als meine Kommilitoninnen bin ich nicht der Meinung, dass die Konferenz ausschließlich mit dem Rezeptionsansatz "Uses & Gratification" in Verbindung bringen gebracht werden kann, da sich dieser Ansatz nur darauf beruht, dass der Nutzer ein Medium auswählt, bei dem er selber seinem Bedürfnis nachgeht und dementsprechend das Medium konsumiert, bei der er die höchste Gratifikation feststellt. 
Natürlich nutzt der Konsument das Softwareprogramm bei der er selber den größten Nutzen sieht, trotzdem ist zu bemerken, dass bei einer Konferenz der Kommunikator im Mittelpunkt steht, da er mit dem Rezipienten sein Wissen teilen möchte und es ihm somit kommuniziert.
Möchte man sich bei der Konferenz trotzdem auf eine Rezeptionstheorie stützen, bin ich der Meinung, dass die Schweigespirale (der Rezipient äußert sich, wenn seine Meinung der Meinung der Mehrheit entspricht) bei der Mediennutzung oder die kognitive Dissonanz (der Mensch mag keinen Widerspruch seiner eigenen Auffassung und dem was die Medien ihm kommunizieren) im Bezug auf die Medienwirkung hier besser angebracht wären. 

Der Prozess der Massenkommunikation:
screenshot "Massenkommunikation von Jeannine Musal" 26. August 2013

Es ist meiner Meinung nach zu bemerken, dass es im Bereich der Webkonferenz eine allgemein gültige Kommunikationstheorie gibt, sondern verschiedene Betrachtungsweisen der Kommunikation auf geführt werden müssen, da wir uns, wie im Beitrag http://nathalieamw10.blogspot.com.es/2013/08/kommunikationsvoraussetzungen-in.html bereits beschrieben, auf diversen Ebenen kommunizieren und nicht nur auf eine Ebene beschränken. Die Kommunikation ist vielmehr ein Oberbegriff, der die verschiedenen Perspektiven und Theorien aufsplittet. Die wohl drei relevantestes Perspektiven die das komplexe Konstrukt der Kommunikation und alle ihre Blickwinkel beschreiben sind die naturwissenschaftliche, die sprachliche und die sozialwissenschaftliche Perspektiven.

Die naturwissenschaftliche Perspektive

  • untersucht in erster Linie den Zusammenhang von Kommunikation und Informationsübertragung. 
  • zentrales Betrachtungsfeld ist die störungsfreie Übertragung von Zeichen
  • technische Übertragungswege effizient nutzen


Die sprachliche Perspektive

  • zentrales Betrachtungsfeld ist die Semiotik: das was die Menschen einander kommunizieren, muss in eine vermittelbare Form gebracht werden.
  • gemeinsamer Vorrat von Zeichen muss vorhanden sein.

Die sozialwissenschaftliche Perspektive
  • interpersonale Kommunikation
  • Kommunikation durch Medien
  • verbale und non-verbale Kommunikation spielen eine wichtige Rolle


Montag, 19. August 2013

3. Zwischenfazit


Ich finde es sehr interessant zu sehen, wie die Zeiten der Technik die Kommunikation der Menschen verändert. Angefangen bei einfachen Telefonaten und Vorträgen, endet es dabei, dass die Twitterwall ein anerkanntes Kommunikationshilfsmittel bei Präsentationen und Vorträgen geworden ist.
   
   Auch wenn weiterhin Flipcharts und Folien genutzt werden, hat die Digitalisierung dazubeigetragen, dass viele Menschen einen Vorteil aus ihr ziehen, so wie zum Beispiel bei Vorträgen und Barcamps. Für beide Seiten, sprich für Kommunikator und Rezipient, ist es so viel einfacher eine Diskussion voranzutreiben und zu einem sinnvolles Ergebnis zu erlangen. Auch Menschen die an einer Diskussion oder einem Vortrag teilnehmen wollen und das aus diversen Gründen nicht können, haben so immer noch die Möglich per Livestream an der Präsentation teilzunehmen.
    
   Trotzdem darf man nicht vergessen, dass für eine erfolgreiche Kommunikation immer diverse Kommunikationskanäle genutzt werden. Die digitale Kommunikation, wie zum Beispiel hier in diesem Blog, reduziert sich nur auf eine oder wenige Ebenen, was das Verständnis für komplexe Inhalte erschwert. Ich versuche das Verständnis zum Beispiel über Videos und Links zu anderen Websites zu verbessern. Auch durch die Kommentare die mir Sabine und Sina kann man das Verständnis verbessern, da die Nachfragen und weiterführende Fragen das Verständnis für die einzelnen Themen vergrößern. Kanalreduzierte Kommunikation ist immer schwieriger als ein kanaloptimale Kommunikation. Das haben sich natürlich auch viele Wissenschaftler gedacht und versucht die digitale Kommunikation immer weiter zu verbessern, um aufkommende Missverständnisse zu vermeiden. Die Webkommunikation via Video und Audio ist hierbei schon eine große Hilfe. Ich selber habe angefangen immer öfter mit Skype zu telefonieren und auch, für universitäre Projekte eine Webkonferenz zu organisieren. Es spart nicht einfach nur Reisezeit sondern auch Verständniszeit, das heißt dem anderen mündlich zu erklären was man meinte, wenn man mit Video auch die Möglichkeit hat Inhalte zu unterstreichen.

  Je mehr ich mich mit dem Thema "Webkonferenz" beschäftige desto überzeugter bin ich davon. Die Installation der Software ist einfach und verbessert die digitale Kommunition in nur ein paar wenigen Schritten.
 

  

Sonntag, 18. August 2013

Kommunikationsvoraussetzungen in modernen Medien



Eine zentrale Rolle als Einflussfaktor in einem Kommunikationsprozess ist der Kanal über den kommuniziert beziehungsweise vermittelt wird. Diesen Ansatz unterstreicht die Kommunikationstheorie von Watzlawick (1967) wobei er erklärt, dass verschiedene Einflussparameter in einer Kommunikation zwischen Sender und Empfänger eine wichtige Rolle spielt. Die Interaktion zwischen beiden findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: auf verbaler, nonverbaler, inhaltlicher beziehungsweise auf der reationalten Ebene. Sobald man sich auf einen Kanal reduziert, wie es bei den modernen und computervermittelnden Medien der Fall ist, werden einzelne Ebenen ausgeblendet oder nicht so stark wahrgenommen als andere Ebenen die somit stärker in den Vordergrund treten.


     Eine wichtige Voraussetzung für ein optimales Verständnis ist die örtliche und körperliche Präsenz des Kommunikators und des Rezipienten. Eine sogenannte face-to-face-Kommunikation ist somit bei computervermittelnden Medien nicht auf all seinen Ebenen möglich beziehungsweise ist diese nur auf einen Kanal beschränkt, das heißt die Kommunikation findet kanalreduziert statt (vgl. Döring, 2003, 38ff), welches unweigerlich die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger beeinflusst und somit unvorhergesehene Probleme auftreten können. Für eine optimale Kommunikation auf allen Ebenen und Sinnen ist die Körpersprache und Stimmlaute unvermeidbar. Durch die weiteren Ebenen, durch die der Sender kommuniziert, kann er das Gesagt kontextuell angereichert werden und es dem Hörer verständlicher machen.


   Das gerade erklärte ist für die Kommunikation über das Internet schwieriger, da die Austauschprozesse und Beziehungen sich medienvermittelnd ganz anders gestalten als in der verbalen, face-to-face Kommunikation. Zwar sind die Ausdrucksmöglichkeiten heutzutage im Internet verbessert worden, wie zum Beispiel durch emotionale Smilies, Ton- oder Videonachrichten, doch trotzdem ist der schriftliche Austausch, siehe Eintrag Twitterwall von meiner Kommilitonin Sabine, der häufigste den man im World Wide Web finden kann. Hinzuzufügen ist hierbei, dass die häufigsten Missverständnisse bei der schriftlichen Kommunikation durch das Fehlen von auditiver, visueller oder taktiler Faktoren, auftauchen. Man spricht dabei von "Kanalreduktion". (vgl. Döring 2003, 149)



Donnerstag, 15. August 2013

Weitere Kommunikationsmedien die bei Konferenzen genutzt werden!

In diesem Beitrag möchte ich noch einmal auf meinen zweiten Beitrag zurück kommen. Der Beitrag handelt von den unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten die genutzt werden, um eine Konferenz erfolgreich zu gestalten. 

   Kommunikation findet immer entweder personell oder digital statt. Die Art und Weise wie kommuniziert wird, wird seit Jahrhunderten praktiziert: Der Sender sendet ein Signal aus welches über einen Kanal transmitiert wird und letzten Endes vom Empfänger, hoffentlich, wenn er die Zeichen richtig deutet, erfolgreich dekodiert wird. Der Sender kann für eine erfolgreiche Dekodierung der Zeichen weitere Mittel zur Hilfe nehmen wie zum Beispiel unterschiedliche Tonarten, Bilder oder Plakate. Was mich zu meinem ersten weiteren Kommunikationsmedium bringt:
 Das Flipchart.
    http://www.overloadstories.com/wp-content/uploads/2011/07/flipchart.jpg
http://www.overloadstories.com/wp-content/uploads/2011/07/flipchart.jpg 19. August 2013
   Das Flipchart ist eine Magnettafel auf der DinA 2 großes Papier angebracht wurde. Auf diesem Papier kann mit jeglichen Stiften schreiben und, da die Flipchart aus magnethaftbaren Material ist, kann man Utensilien die für den Vortrag oder Präsention von Relevanz ist einfach anheften. Sobald man das Blatt Papier nicht mehr braucht, schlägt man dieses einfach nach hinten um und beschriftet ein neues Blatt. So bleiben den ganzen Vortrag über die Materialien erhalten und man kann sie bei Bedarf abnehmen und aufhängen.


   Da ich mich aber auf eine modernere Art der Medien beziehen möchte, war das Flipchart nur der Einstieg. Ich möchte Ihnen nun die Twitterwall vorstellen, die einige Eigenschaften des Flipchart enthält.

sreenshot http://t3n.de/news/funktionierts-twitterwalls-jedermann-twitterwallr-249949/ 29. August 2013
Viele kennen Twitter wahrscheinlich schon: es ist ein soziales Netzwerk, dass Kurzeinträge von Nutzern veröffentlicht. Jeder Nutzer kann einem anderen Nutzer folgen und erhält somit jegliche Veröffentlichungen. Die Einträge sind verschieden. Es können eigene Meinungen sein, Informationen, Statemants, Erlebtes oder vieles mehr.
   
   Die Twitterwall ist mittlerweile ein gern genutzes Mittel auf öffentlichen Veranstaltungen wie Vorträgen oder ähnliches, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Vor der Präsentation wird eine Leinwand aufgestellt und der dazugehörige Tweet wird bekannt gegeben, sodass Teilnehmer des Vortrages dem Moderator Fragen stellen können, die öffentlich zu sehen sind. Der Moderator beantwortet diese dann in seinem Vortrag. Diese Art und Weise der Rückmeldung hat von daher schnell an Beliebtheit erlangt, da sie schnell und störfrei ist.


Und wo werden diese Twitterwalls überwiegend genutzt? In Barcamps. 

    Barcamps vereinen eigentlich alles was ich bisher auf meinem Blog beschrieben habe: Es ist ein offener Workshop oder eine Schulung deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern gestaltet wird. Doch wie ist das möglich? Auf einem Barcamp wird sehr viel diskutiert, ausgetauscht, gezeigt oder erklärt. Viele Menschen mit unterschiedlichem Wissen treffen in einem Raum aufeinander. Es gibt einen Moderator der, sagen wir mal, für die Reihenfolge der Sprecher verantwortlich ist und Fragende zu Wort kommen lässt. Dieses kann wiederum über eine Twitterwall geschehen. Die Zwischenergebnisse der Diskussion werden auf Flipcharts festgehalten. So ist es Möglich, dass am Ende eines Barcamps konkrete Ergebnisse zustandekommen.

     
   Wie man hier sehen kann werden unterschiedliche digitale Mittel zur Hilfe genommen um Konferenzen voranzutreiben. 

   Aber nicht nur für eine Konferenz sind diese Digitalisierungen eine Bereicherung. Auch für die erfolgreiche Durchführung von Webkonferenzen ist es Möglich Twitterwalls und Barcamps einzubinden. Barcamps in dem Sinne, dass man über eine Webcam das Geschehen mitverfolgen kann und über die Twitterwall tweets hinzufügen kann und somit quasi hautnah dabei ist.