In diesem Beitrag möchte ich noch einmal auf meinen zweiten Beitrag zurück kommen. Der Beitrag handelt von den unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten die genutzt werden, um eine Konferenz erfolgreich zu gestalten.
Kommunikation findet immer entweder personell oder digital statt. Die Art und Weise wie kommuniziert wird, wird seit Jahrhunderten praktiziert: Der Sender sendet ein Signal aus welches über einen Kanal transmitiert wird und letzten Endes vom Empfänger, hoffentlich, wenn er die Zeichen richtig deutet, erfolgreich dekodiert wird. Der Sender kann für eine erfolgreiche Dekodierung der Zeichen weitere Mittel zur Hilfe nehmen wie zum Beispiel unterschiedliche Tonarten, Bilder oder Plakate. Was mich zu meinem ersten weiteren Kommunikationsmedium bringt:
Das Flipchart.
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| http://www.overloadstories.com/wp-content/uploads/2011/07/flipchart.jpg 19. August 2013 |
Das Flipchart ist eine Magnettafel auf der DinA 2 großes Papier angebracht wurde. Auf diesem Papier kann mit jeglichen Stiften schreiben und, da die Flipchart aus magnethaftbaren Material ist, kann man Utensilien die für den Vortrag oder Präsention von Relevanz ist einfach anheften. Sobald man das Blatt Papier nicht mehr braucht, schlägt man dieses einfach nach hinten um und beschriftet ein neues Blatt. So bleiben den ganzen Vortrag über die Materialien erhalten und man kann sie bei Bedarf abnehmen und aufhängen.
Da ich mich aber auf eine modernere Art der Medien beziehen möchte, war das Flipchart nur der Einstieg. Ich möchte Ihnen nun die Twitterwall vorstellen, die einige Eigenschaften des Flipchart enthält.
| sreenshot http://t3n.de/news/funktionierts-twitterwalls-jedermann-twitterwallr-249949/ 29. August 2013 |
Viele kennen Twitter wahrscheinlich schon: es ist ein soziales Netzwerk, dass Kurzeinträge von Nutzern veröffentlicht. Jeder Nutzer kann einem anderen Nutzer folgen und erhält somit jegliche Veröffentlichungen. Die Einträge sind verschieden. Es können eigene Meinungen sein, Informationen, Statemants, Erlebtes oder vieles mehr.
Die Twitterwall ist mittlerweile ein gern genutzes Mittel auf öffentlichen Veranstaltungen wie Vorträgen oder ähnliches, um Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Vor der Präsentation wird eine Leinwand aufgestellt und der dazugehörige Tweet wird bekannt gegeben, sodass Teilnehmer des Vortrages dem Moderator Fragen stellen können, die öffentlich zu sehen sind. Der Moderator beantwortet diese dann in seinem Vortrag. Diese Art und Weise der Rückmeldung hat von daher schnell an Beliebtheit erlangt, da sie schnell und störfrei ist.
Und wo werden diese Twitterwalls überwiegend genutzt? In Barcamps.
Barcamps vereinen eigentlich alles was ich bisher auf meinem Blog beschrieben habe: Es ist ein offener Workshop oder eine Schulung deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern gestaltet wird. Doch wie ist das möglich? Auf einem Barcamp wird sehr viel diskutiert, ausgetauscht, gezeigt oder erklärt. Viele Menschen mit unterschiedlichem Wissen treffen in einem Raum aufeinander. Es gibt einen Moderator der, sagen wir mal, für die Reihenfolge der Sprecher verantwortlich ist und Fragende zu Wort kommen lässt. Dieses kann wiederum über eine Twitterwall geschehen. Die Zwischenergebnisse der Diskussion werden auf Flipcharts festgehalten. So ist es Möglich, dass am Ende eines Barcamps konkrete Ergebnisse zustandekommen.
Wie man hier sehen kann werden unterschiedliche digitale Mittel zur Hilfe genommen um Konferenzen voranzutreiben.
Aber nicht nur für eine Konferenz sind diese Digitalisierungen eine Bereicherung. Auch für die erfolgreiche Durchführung von Webkonferenzen ist es Möglich Twitterwalls und Barcamps einzubinden. Barcamps in dem Sinne, dass man über eine Webcam das Geschehen mitverfolgen kann und über die Twitterwall tweets hinzufügen kann und somit quasi hautnah dabei ist.

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